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Wir verstehen Pferde












Die Dejos - Hufschmiede GmbH ist Ihr verlässlicher Ansprechpartner bei allen Fragen rund um den Hufbeschlag.

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06668-1492










Berichte & Neuigkeiten

Wir haben für Sie gelesen:
Kundenverlust

von Florian Häfner

Irgend etwas mache ich falsch. Obwohl ich mich stets bemühe, gute Arbeit anzubieten, meist pünktlich, und auch recht oft freundlich bin, verliere ich andauernd Kunden. Kunden die mit meiner Arbeit durchaus zufrieden sind.
Wie gestern. Araber-Gestüt Huber. Stolz präsentiert mir die Besitzerin ihre neueste Errungenschaft. Ich sehe große Augen, große Nüstern, jedoch relativ wenig Pferd dahinter. Scheint aber freundlich zu sein. Hat sich zumindest ein Halfter und eine Decke farblich passend zum dunkelroten Outfit seiner stolzen Besitzerin angezogen. Mein erster Versuch das schöne Tier zu berühren, ändert meine Meinung - wohl doch nicht so freundlich. 'Das ist ein Ibn Hadschi Ben Hadschi, die sind alle sehr temperamentvoll', freut sich die Besitzerin. Staunend höre ich mich fragen: 'Heißt das Sohn eines Esels, der sich auch schon nicht beschlagen ließ?' Abends auf dem Heimweg frage ich mich, wie die Dame es schaffte, auch ihr Gesicht in Sekundenbruchteilen passend zum Stalloutfit einzufärben, und ob sie wohl tatsächlich explodiert ist, was ich aufgrund meiner etwas eiligen Abreise nicht mehr mitverfolgen konnte.

Recht früh am nächsten Morgen, ich und mein Mitarbeiter sind noch recht verschlafen. Wir biegen in den Hof der ersten Kundin ein, wo diese schon mit ihrem ebenfalls wohlgenährten Haflinger auf uns wartet. Sie äußert schon beim Begrüßen ihren Beschlagwunsch. Söding-Plates. Der Haflinger soll mal ein großer großer Renner werden. Lächend murmelte ich etwas von 'guter Witz - Nein im Ernst, Hufschuhe anpassen oder Kunststoffbeschläge?' ...Also gut, dann fahren wir halt wieder. Nicht unser Fehler, wenn die Dame keinen Humor hat.
Mittags war es dann wirklich nicht mein Verschulden, sondern das meines Praktikanten, der ist eigentlich Landwirt und macht bei mir eine Umschulung. Wir besuchen eine kleine Painthorse-Zucht, der Deckhengst hat Hufrehe. Bevor ich eingreifen kann, tätschelt mein Praktikant den Hals des schönen Tieres und sagt voller Mitgefühl: 'Du armes Ding, erst haben Sie dir als kleines Kalb die Hörner ausgebrannt, und jetzt tun dir auch noch die Füße weh.' Gut, dass ich erst gar nicht ausgeladen hatte.
Spätnachmittag, eigentlich keine Gefahr. Warmblut, Hufrollensymptomatik. Geplant ist ein Beratungsgespräch mit anschließendem Beschlag. Die verzweifelte Besitzerin sagt: 'Ich habe schon alles probiert, nichts hilft, was können wir jetzt nur noch machen?' Eigentlich wollte ich sagen: 'Hatten mal so einen Fall, ging ganz gut mit Egg-Bar-Roller-Shoes und Silikoneinlagen. War das Pferd meines vaters.' Gesagt habe ich wohl: 'Mein Vater ist Metzger und der...' Beratungsende. Wirklich kein erfolgreicher Tag heute.

Manchmal sehe ich das Unglück inzwischen aber auch schon kommen. Auf dem Nachhauseweg ruft eine Dame an und fragt, ob ich ihr Pferd noch vor dem Wochenende beschlagen kann, es müsse am Samstag eine M-Dressur gehen. Sie besitzt ein Shire-Horse. Da bin ich dann gar nicht erst hingefahren.

Lassen Sie sich nicht ärgern, ihr Florian Häfner

(Aus der Zeitschrift: 'Der Huf' - http://www.farriersjournal.com)
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Wir waren für Sie vor Ort

Am Samstag den 09.02.2008 kamen wir bei hervorragendem Wetter in der Pferdeklinik Barkhof in Sottrum– Barkhof an.
In freundlicher Atmosphäre lauschten ca. 20 interessierte Teilnehmer dem Vortrag von Dr. med. vet. Heinz Jaugstetter über verschiedene Formen von Spalt und Hornsäule. Im Anschluss daran demonstrierte Herr Michael Puhl seine Erfindung zur Behandlung von Hornspalten. Nach einem umfangreichen Mittagessen, was uns als Franzosen sehr entgegen kam, demonstrierten Sebastien Fravel und ich, sowohl theoretisch als auch praktisch, die Produkte der Firma Michel Vaillant.

Ein spannender und diskussionsreicher Tag ging Dank der hervorragenden Organisation von Herrn Jörg Gogolin im Namen des EDHV’ s zu Ende. Außerdem möchten wir uns noch einmal herzlich für den netten Empfang in der Pferdeklinik Barkhof bedanken. Ein besonderer Dank geht natürlich an die überaus kooperativen Pferde, die einen Ausschlag gebenden Teil zum Gelingen beigetragen haben.

Daniel Dejos
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Wir haben für Sie gelesen:
Zum Nachdenken:

Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
Wir wechseln die Reiter.
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Wir sagen: „ So haben wir das Pferd doch immer geritten.“
Wir besuchen einen Ort, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das Tote Pferd zu reiten.
Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte.“
Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für tote Pferde.
Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
Wir erklären, dass unser Pferd „ besser, schneller und billiger“ tot ist.
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
Wir kaufen Ergänzungsfutter, das tote Pferde schneller laufen lässt.
Wir vergrößern den Verantwortungsbereich des Pferdes.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
Wir überarbeiten, die Leistungsbedingungen für tote Pferde.
Wir machen eine Untersuchung um zu sehen, ob es billigere und leistungsfähigere tote Pferde gibt.
Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
Wir bezahlen einen Tierarzt, der das Innere des Pferdes umorganisiert.
Wir bestellen den Hufschmied und lassen das Pferd mit Orthopädie beschlagen.
Wir lassen das Pferd mit Aluminiumeisen beschlagen, damit es schneller wird.
Wir wechseln den Hufschmied.
Wir tauschen das tote Pferd gegen eine tote Kuh.
Wir kaufen eine lebendige Maus und schließen sie an das tote Pferd an, damit es wieder läuft.
Wir malen PowerPoint Folien, die präsentieren, was das Pferd könnte, wenn es denn leben würde.
Wir machen einen Kaiserschnitt und holen das lebende Fohlen aus dem toten Pferd heraus und haben in drei Jahren einen Klasse-Hengst.
Wir bilden eine neue Abteilung und integrieren alle toten Pferde, um Synergien zu nutzen. Wir wechseln den Pferdeliefernten.
Wir wechseln den Futterlieferanten.
Wir wechseln das Stroh im Stall aus.
Wir lassen den Stall renovieren.
Wir suchen einen finanzstarken Partner und gründen zusammen mit dessen toten Pferden ein Joint Venture.
Wir bringen die toten Pferde unter einem phantasievollen Namen an die Börse.
Wir tauschen das tote Pferd gegen ein anderes totes Pferd aus, das laut Prognose schneller läuft.
Wir organisieren regelmäßige Teamgespräche mit einem externen Supervisor, um die Kommunikation zwischen Reiter und totem Pferd zu verbessern.
Wir kündigen dem Pferd fristlos, da es sich um einen klaren fall von Arbeitsverweigerung handelt.
Wir nennen das tote Pferd „ Dead Horse Power“ und bieten es als neustes Produkt auf dem zentralafrikanischen Markt an.
Wir erklären, dass ein totes Pferd von Anfang an unser Ziel war.
Wir legen das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.
Wir leugnen, jemals ein Pferd besessen zu haben.











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